31 Mio Chancen – frohes neues Jahr!!

Frohes neues Jahr!!

Ein neues Buch für jeden von uns wurde aufgeschlagen.

12 neue Kapitel

365 neue Seiten

und 86.400 neue Chancen jeden Tag!

Das sind zusammen 31.536.000 Chancen, die wir nutzen können.

Und im Schlaf?

Ja, 3,5 Tage sind schon vergangen, und bei 8 h Schlaf pro Tag sind wir 10.512.000 Sekunden nicht wach. Doch auch im Schlaf gibt es Chancen, sich zu erholen und fit für neue Herausforderungen zu sein.

Träume Deine Chancen

Du kannst träumen und neue Ideen finden wie einst August Kekulé auf der Suche nach dem Aufbau der Kohlenwasserstoffketten des Benzols. Er träumte von einer Schlange, die sich in den Schwanz biss und entdeckte so den Benzolring. Oder Sir Isaac Newton, der vom Apfel träumte, der ihm auf den Kopf fiel und so die Schwerkraft entdeckte.

Welchen Traum hast Du?

Gib Deinem Kopf Zeit und Ruhe

Im Alltag prasseln immer mehr Informationen auf uns alle ein. Nachrichten, Anrufe, Emails, Radio, Fernsehen und Erlebnisse aus Straßenverkehr, Gesprächen und Freizeitaktivitäten.  Manch einer nennt das schon Informationsüberfluss und spricht von Reduktion.

In der Tat benötigt das Gehirn Zeit, die gesammelten Informationen zu werten und zu speichern. Was ist wichtig, was wird für das Überleben gebraucht und was kann man wieder vergessen.

Im Schlaf, so behaupten einige Fachleute, sortiert das Gehirn diese im Wachzustand gesammelten Informationen und legt sie im Langzeitgedächtnis ab.

Gut ausgeruht zu sein, ist also nicht nur vor einem Ereignis, wie zum Beispiel vor einem Bewerbungsgespräch oder Mitarbeitergespräch wichtig, sondern jeden Tag.

Stille Nacht, ruhige Phasen

Ein weiterer wichtiger Punkt ist Ruhe und Stille. Einfach mal nichts hören und am besten auch nichts sehen. Im Dunkeln meditieren. Schon bei zehn Minuten am Tag macht sich bemerkbar, dass man ausgeglichener ist.

21 Mio. Chancen

So gut ausgeruht, sind es tagsüber immer noch über 21 Millionen Chancen, die sich im Laufe des Jahres für jeden von uns ergeben.

Das sollte reichen, um die Chancen zu finden, die einen weiter bringen. Ob es DIE eine große Chance ist oder 100 kleine Chancen sind, spielt keine Rolle. Mal Dir ein Bild vor Deinem inneren Auge, wie Du am 31.12.2019 auf Dein Jahr zurückblicken möchtest und wie Du Dich über das Erreichte freust. Was möchtest Du bis Ende des Jahres werden, was erleben, was sind Deine Ziele?

Wer schreibt, der bleibt

So ist es nicht nur im Kartenspiel. Schreibe Deine Ziele für dieses Jahr auf! Lege dieses Papier in einen Umschlag und schreibe “am 31.12.2019 öffnen” drauf. Du wirst erstaunt sein, wie viel Du von Deinen Zielen erreichst haben wirst.

Was sind Ziele?

Ziele sind S.M.A.R.T., heißt es in vielen Workshops: Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch und Terminiert.

Gleichzeitig wird in diesen Workshops immer der Unterschied zwischen Ziel und Wunsch beleuchtet. Das Ziel ist immer etwas Konkretes, der Wunsch hingegen ist eher vage, ein Gefühl, ein Traum.

Deinem Hirn ist das wurscht

Egal, ob Du eine Planung mit Zielen verfolgst, was schon wieder Druck aufbaut, oder ob Du Dir etwas vorstellst bzw. träumst: Du machst Dir ein Bild von einem veränderten Zustand Deines Daseins oder Deiner Umgebung. Dein Gehirn nimmt das zum Anlass, diesem Weg zu folgen. Die Vorstellung ist wie ein Kompass für Dein Denken. Du nordest Dich selber ein, in dem Du Dir etwas vorstellst.

Leider gilt das auch für die negativen Gedanken.

Die Golfspieler kennen das. Zwischen dem Ball, den es ins Loch zu schlagen gilt, und dem Grün (dort wo sich das Loch  mit der Fahne befindet) liegt ein Teich. Sofort ist der Gedanke im Kopf, NICHT in den Teich spielen. Das Bild, wie der Ball im Teich landet, ebenso.

Das Gehirn versteht “NICHT” jedoch nicht. Es bleibt das Bild vom Ball im Wasser und die Aufforderung “in den Teich spielen” übrig. Jetzt setzt das Gehirn alles dran, die Muskeln und den restlichen Körper von der so erteilten Aufgabe zu überzeugen.

Dumm gelaufen!

Angst und Gefahr

Ähnlich ist es mit der Angst. Die Angst vor dem, was gleich, morgen oder zu einem zukünftigen Zeitpunkt geschehen könnte. Zweifel treten auf und fangen an, sich zu mehren. Ich bin zu klein, zu alt zu dumm, zu dünn, zu dick,  zu….. Gut konditioniert möchtest Du Dich unbewusst am Ende nur noch selber bestätigen, das Du irgendetwas NICHT schaffst.

Gefahr jedoch ist etwas Konkretes, Reales, was genau jetzt in der Situation eintreten kann.

Auf Gefahren kannst Du Dich vorbereiten

Die Gefahr, eine falsche Antwort im Gespräch zu geben, kann durch Übungen gemindert werden. Die Gefahr, überfordert zu werden, lässt sich durch Lernen, Übungen und Training sowohl im körperlichen, wie auch im geistigen, verringern. Das Gehirn reagiert in den Übungen ähnlich wie ein Muskel. Stetige, sanfte Übungen mit Wiederholungen sind sinnvoller als ein stundenlanges Gepauke.

Einige Sprachschulen bieten jetzt z. B. tägliche 15 minütige Sprachlernpakete an und versprechen damit mehr Erfolg.

Die Gefahr, eine Chance nicht zu erkennen / die Gefahr, eine Chance nicht zu nutzen

Zurück zu den 21 Mio. Chancen, die wir dieses Jahr noch vor uns haben.

Können wir alle nutzen? Wie erkenne ich die richtige Chance, und nutze ich sie dann auch wirklich, wenn ich sie erkannt habe?

Chancen sind nichts anderes als Wegweiser. Sie weisen uns auf eine Abbiegung, eine Abkürzung, eine schnellere Route oder eben auf das gewünschte Ziel hin. Manchmal auch auf eine alternative Route oder eine vielversprechende Umleitung.

Steuern muss ich nach wie vor selber! Wenn ich mein Ziel nicht kenne, nutzen mir die besten Wegweiser nichts. Ich kann ohne ein Ziel, ohne den Wunsch, irgendwo anders anzukommen, die Wegweiser nicht lesen und auch diese Wege nicht verfolgen.

Alice im Wunderland

Alice stand an einer Wegkreuzung mit vielen Wegweisern und wusste nicht, welchen Weg sie nehmen sollte. Auf einem Baum saß die Grinsekatze. Alice fragte die Katze “Welchen Weg soll ich nehmen?” Die Katze fragte: “Wohin möchtest Du gehen?”, worauf Alice antwortete “Ich weiß nicht!”. “”Dann ist es egal, welchen Weg Du nimmst.” entgegnete die Katze.

Auf dem Weg ins Glück

Glück kannst Du haben, aber nicht machen. Glück kannst Du finden, aber viele, die das Glück suchen, sind verzweifelt und gescheitert.

Du kannst Dich allerdings so vorbereiten und einstellen, dass Du mit dem Erreichten glücklich bist.

Viele wollen einfach nur glücklich sein. “Wasch dem Rest der Kollegen, Familie, Bewohner, Bevölkerung etc. den Pelz und mach mich dabei nicht nass”. Alles soll bleiben, wie es ist, und ich bleibe glücklich. Wenn sich etwas ändert, sind andere (Umstände) Schuld daran, und ich kann nichts dafür.

FALSCH!

Veränderungen kommen so, wie Chancen kommen. Viele Veränderungen können genau die Chance sein, auf die die eine oder der andere gewartet haben. Sich einzuigeln und zu erwarten, dass sich nichts ändern wird, hilft nicht weiter.

“Du musst die Veränderung sein,die Du in der Welt sehen willst!” sagte einst Mahatma Gandhi, und so ist es noch heute.

Scheitern oder Glück in 2019

Die Welt um uns ändert sich jeden Tag ein bisschen. Egal ob im Beruf, im privaten oder im Weltgeschehen.

Trau keiner Voraussage, es sei denn, es ist Deine eigene auf Dich bezogene Voraussage!. Der Volksmund sagt dazu “Jeder ist seines Glückes eigener Schmied.” (kurzer Ausflug: Nachdem ich das Sprichwort gegoogelt habe, konnte ich viele Artikel entdecken, die dem widersprechen. Suchen und lesen lohnt sich!)

Das heißt nicht, dass ich mit dem ersten Versuch, die erste Chance zu nutzen, alles richtig mache und Erfolg habe. Bei weitem nicht!

Es gibt auch Situationen, in dem man im falschen Moment am falschen Ort ist und vollkommen unverschuldet in eine Situation gerät, die die Gesundheit, Leib und Leben oder anderes einschränkt oder gar ruiniert. Darum geht es nicht in dem Sprichwort.

Ein Schmied hat ein Bild von seinem zu schmiedenden Objekt im Kopf oder vor Augen. Er glüht das Eisen und schwingt den Hammer, wobei er den Eisenrohling  gekonnt auf dem Amboss mal hierhin, mal  dorthin dreht. Am Ende entspricht das geformte Eisen, dem Bild, das sich der Schmied angefertigt hat.

Der Schmied hatte einen Plan (Bild) und nutzte seine Chancen (erhitzen, hämmern, drehen), um das Eisen zu dem zu formen, was es werden soll.

Du machst Dir Deinen Plan (Bild von der Zukunft) und nutzt Deine Chancen (die sich ergeben, die Du siehst), um Deinen Plan zu verwirklichen. Scheitern gehört dazu.

“Scheitern  ist nur ein weiterer Schritt auf dem Weg zum Erfolg!”

Egal ,ob Thomas Alva Edison oder Michael Jeffrey (Air) Jordan oder andere. Jeder, der Erfolg haben will, muss das Scheitern als (vorhersagbaren) Stolperstein mit planen.

“Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitermachen!” Zu viele geben nach den ersten gescheiterten Versuchen auf.

Fazit für 2019

Viele gehen erst gar nicht los, weil es “eh nichts bringt”.

Andere gehen ohne Ziel los, wissen nicht wohin und erkennen die Wegweiser (Chancen) nicht.

Ein paar, die sich trauten, aufzustehen und loszugehen, sahen wohl die Wegweiser und nutzen sie nicht, weil sie sie der Mut verlassen hat.

Diejenigen, die mutig ihre Chancen nutzen und sich nicht von den Stolpersteinen von ihrem Ziel abbringen lassen, sind diejenigen, die wir bewundernd oder auch neidisch anschauen und uns fragen, was haben die denn gemacht, um da hin zu kommen? Wie haben die das bloß angestellt?

Ihr, liebe Leserinnen und Leser, wisst jetzt, eine (oder mehrere) von über 31 Mio. Chancen im Jahr 2019 zu nutzen und sich nicht von Irrungen und Wirrungen beeinflussen zu lassen.

Ich wünsche euch viel Erfolg!

Ein gesundes und glückliches 2019.

Christof Wirtz

//karriere-abc.com

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By |2019-01-09T16:38:17+01:00Januar 4th, 2019|Allgemein|
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