Die schriftliche Bewerbung besteht aus Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen.

Die schriftliche Bewerbung

Die schriftliche Bewerbung

Die schriftliche Bewerbung ist auch heute noch das wichtigste Instrument und der erste Schritt für eine erfolgreiche Bewerbung.

Früher gab es ein Anschreiben, einen einseitigen tabellarischen Lebenslauf oder einen ausführlichen, handschriftlichen Werdegang. Dazu Zeugnisse, Zertifikate und ein per Büroklammer angeheftetes (schwarz/weiß) Photo (heute Foto damals noch mit ‚Ph’).

Und heute ist alles anders?

CV, Curriculum Vitae, dritte Seite, Deckblatt, Skillprofil, Management Summary usw.

Welche Aufgabe hat denn die schriftliche Bewerbung, egal ob per Brief oder per E-Mail-Versand? Nun ganz einfach: sie ist der Türöffner, sie soll mich in das Vorstellungsgespräch bringen. Der Appetitanreger, der dafür sorgt, dass das Interesse so groß ist, dass mich jemand aus dem zukünftigen Arbeitgeberunternehmen einlädt.

Gemäß der Regel, der Köder soll dem Fisch und nicht dem Angler schmecken und aufgrund der Tatsache, dass sich im Laufe des Bewerbungseingangsprozesses mehrere Leser mit meinen Unterlagen beschäftigen, ist es sinnvoll*, sich mit den Zielgruppen vorab zu beschäftigen.

*Exkurs zum Thema „Sinn machen“: Etwas kann sinnvoll sein, Sinn ergeben oder eben einen Sinn haben. Sinn machen kann niemand, keine Dienstleistung und keine Maschine. Leider wird das „Sinn machen“ sehr häufig verwendet, auch schon mal in der schriftlichen Bewerbung, vor allem aber im Gespräch. Achten Sie auf sich und achten Sie auf die Worte, die Ihren Mund verlassen. Sprechen Sie deutlich und überlegt. Üben Sie dies, indem Sie sich selber zuhören und dabei erwischen, wie Sie bestimmte Wörter einfach so nutzen, ohne sich sicher zu sein, was Sie damit anrichten.

Wer liest meine Bewerbung?

Wahrscheinlich, je nach ausgeschriebener Stelle, eine Referentin oder ein Referent aus der Personalabteilung, ggf. der Personalleiter oder die Assistenz, das Sekretariat des Geschäftsführers oder des Fachabteilungsleiters. Uuh, so viele auf einmal und wer jetzt? Manchmal ergibt es sich aus der Stellenausschreibung, welche Person mit welcher Funktion erster Ansprechpartner ist. Oft hilft ein Blick auf die Website des Unternehmens oder eine aktive Recherche in den sozialen Medien (Xing, LinkedIn, Facebook eher bedingt). Auch ein Anruf im Unternehmen kann nicht schaden, wenn ich den Ansprechpartner noch nicht kenne.

Jedes Anschreiben, in dem eine Person mit Namen konkret angesprochen wird, hat mehr Chancen als ein „Sehr geehrte Damen und Herren“ – Brief an eine info@ oder bewerbung@ Email-Adresse.

Wichtig zu beachten ist, dass in den Stellenanzeigen oft Fragen formuliert oder Bewerbungswege (Brief, Email, Bewerbungsportal) beschrieben werden. Es ist sinnvoll, diese Fragen z.B. nach dem Gehalt, Kündigungsfrist oder Reisebereitschaft und den geforderten Versandweg der Unterlagen einzuhalten. Jede Abweichung davon führt zu einer Verschlechterung der Erfolgsaussichten Ihrer Bewerbung.

Wie die Bewerbung aufgebaut sein sollte, erfahren Sie in den nächsten Ausgaben. Ich werde versuchen, mich dabei auf eine Bewerbung eines berufserfahrenen Mitarbeiters zu fokussieren, der in eine erste Führungsrolle aufsteigen will. Berufseinsteiger, erfahrene Führungskräfte und leitende Angestellte werde ich später in einem separaten Thema zusammenfassen.

In einer Woche geht es mit dem Thema „Mein Profil“ weiter. Bis dahin freue ich mich auf Ihre Fragen, die Sie mir per Email an christof.wirtz@abcgroup.de zu senden können. Alle Daten werden vertraulich behandelt.

Karriere-A!B!C

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